Laufräder

Mit Laufrädern sorgen Radsportler für eine enorme Aufwertung ihres Gefährtes. Bei Sportrade findet ihr Vorder- und Hinterräder in verschiedenen Ausführungen – mit Speichen oder als Scheibenrad und angepasst an verschiedene Untergründe.

Laufräder: Leichtigkeit triumphiert

Das entscheidende Argument beim Kauf eines Laufrads ist das Gewicht. Denn schließlich soll die rotierende Masse so gering wie möglich gehalten werden, um sich dabei einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu erarbeiten. Aus diesem Grunde spielt das Gewicht beim Kauf eines Laufrades eine wichtige Rolle – genauso wie natürlich das Design des entsprechenden Laufrades. Gleichzeitig muss der Radsportler allerdings auch auf die Steifigkeit des Rades schauen. Denn ein leichtes Laufrad ist nicht das einzig entscheidende Argument. Gerade bei den Hinterrädern muss auch darauf geachtet werden, dass diese so wenig wie möglich zur Seite ausweichen.

Anzahl der Speichen kontrollieren

Dagegen gibt es eine einfache Methode, um ein Laufrad zu erkennen, das über mehrere Jahre hinweg seinen Dienst verrichten soll. In diesem Fall muss der Radsportler auf die Anzahl der Speichen achten. So sollte ein klassisches Laufrad für den Straßensportler über mindestens 18 Speichen verfügen, damit es lange haltbar ist. Auch wenn mit weniger Speichen an Gewicht gespart wird, geht dies doch oft auf Kosten der Langlebigkeit. Beim Einsatz der Laufräder gibt es eine Reihe von Faktoren zu beachten, wobei insbesondere die Zahl der Speichen von Bedeutung ist. Bei Systemlaufrädern für die Hinterachse spielen auch das Körpergewicht des Fahrers sowie seine maximale Kraft eine entscheidende Rolle. Ein 75 Kilogramm schwerer Fahrer, der auf Kopfsteinpflaster unterwegs ist, muss bei 22 Speichen durchaus ein Klappern in Kauf nehmen. Werden die gleichen Hinterräder jedoch bei Radfahrern eingesetzt, die 100 Kilogramm wiegen, so halten diese durchaus länger.

Scheibenräder bei Windstille empfehlenswert

Ein leichter Geschwindigkeitsvorteil lässt sich auch heutzutage noch teilweise durch den Einsatz von Scheibenrädern gewinnen. Allerdings sollte das Scheibenrad nicht bei Seitenwind eingesetzt werden. Generell bedeuten Windgeschwindigkeiten von 30 und mehr Stundenkilometern das Aus für Scheibenräder. Herrscht hingegen Windstille, kann der Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem Rad mit 32 Speichen durchaus noch einen Zeitvorteil von bis zu zwei Prozent einbringen. Während bei Straßenrennen in der Regel nur das Hinterrad oder das Vorderrad mit einem Scheibenrad bestückt wird, kommen auf der Hallenbahn mitunter auch zwei Scheibenräder zum Einsatz.