Zu den absoluten beliebten und neuen Trendsportarten auch für Kinder zählt sowohl das Klettern als auch das Bouldern. Einige fragen sich vielleicht, was ist überhaupt der Unterschied? und während man sich unter Klettern meist was vorstellen kann,  was ist dann eigentlich Bouldern?

Unterschied Klettern und Bouldern?

Geklettert wird sowohl an künstlichen Kletterwänden in der Halle, als auch an Felswänden in der Natur. Dabei geht es auch gerne hoch hinaus, warum ein Gurt und ein Sicherungsseil unbedingt ratsam sind. Dabei wir der Kletternde stets von einer zweiten Person mit einem Seil gesichert. Hierfür sind spezielle Kenntnisse zu Sicherungstechniken wichtig. Meist erhält man eine Einführung in den jeweiligen Kletterhallen oder von speziellen Klettertrainern sowie z.B. von Deutschen Alpenverein.

Als Bouldern bezeichnet man das freie Klettern an Wänden in der Halle oder an Naturwänden ohne Sicherungsseil und Klettergurt. Gebouldert wir in recht geringer Höhe, sodass man beim Abrutschen oder nachlassen der Kräfte einfach runterspringen kann. Die Herausforderung ist es, gewisse Routen zu bezwingen durch die durch farblich markierten Griffe gekennzeichnet sind.

Bouldern ist auch für Anfänger oder generell am Klettersport interessierte der ideale Einstieg, da man erst mal keine speziellen Kenntnisse und Ausrüstung zu Sicherungsthemen benötigt. Man kann einfach mal unkompliziert in die Sportart reinschnuppern. beim Bouldern kann man ohne großen Zeitaufwand und ohne Kletterpartner einfach mal losklettern und ausprobieren. Dabei merkt man schnell, wie anstrengend und herausfordernd bouldern eigentlich ist. Trainiert werden Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und besonders auch die Koordinationsfähigkeit.

Welche Kletterausrüstung?

Zur Ausrüstung beim Bouldern gehören Kletterschuhe, ein Magnesiasäckchen und eíne Matte, die man bei Bedarf, insbesondere im Außengelände unterlegen kann. In den Hallen sind diese natürlich vorhanden und verhindern unangenehme Aufpralle sowie ernsthafte Verletzungen.P1070587

Da der Klettersport insgesamt in letzter Zeit sehr an Popularität gewonnen hat, sind viele neue Kletterhallen eröffnet bzw. erweitert worden. Gerade an den Wochenende ist der Andrang sehr groß, da lohnt es sich früh zu starten, um noch etwas mehr Ruhe zu haben. Wenn man einfach mal das Klettern ausprobieren möchte, muss man sich nicht gleich alles Zubehör kaufen. In den Kletterhallen kann man sich z.B. spezielle Kletterschuhe leihen, sonst reichen für den Anfang auch Hallensportschuhe. Um ein Gefühl für Höhe und Koordination zu bekommen, kann man ja erst einmal die Kinder in Ruhe bouldern lassen. Meist gibt es für Kinder einen speziellen Bereich, der extra für ihre Bedürfnisse gestaltet ist. Wenn man mit mehreren Kindern in eine Kletterhalle geht, sollte man acht geben, dass unter den Boulderwänden keine kleinen Kinder rumlaufen, die verletzt werden könnten, wenn ein Kletternder von der Wand abspringt oder abrutscht.

Kletterkurse für Kinder

Neben den Kletterhallen, bieten auch zahlreiche Sportvereine und der deutsche Alpenverein Kletter- und Boulderkurse für Kinder an. Diese sind preislich recht unterschiedlich, vergleichen lohnt sich auf jeden Fall, und rechtzeitig anmelden auch – die Plätze sind aus Erfahrung sehr schnell weg!